Das Raynaud-Syndrom betrifft etwa 5 % der deutschen Bevölkerung – Frauen häufiger als Männer. Bei Kälteexposition ziehen sich die kleinen Blutgefäße in Fingern und Zehen schlagartig zusammen: Die Haut wird weiß, dann blau, dann schmerzhaft rot. Beheizbare Handschuhe sind für viele Raynaud-Patienten die wirksamste alltägliche Gegenmaßnahme.
Was passiert beim Raynaud-Anfall?
- Weiße Phase: Blutleere durch Vasokonstriktion, Taubheitsgefühl
- Blaue Phase: Sauerstoffmangel in den Geweben, Schmerzen
- Rote Phase: Rückkehr der Durchblutung, brennende Schmerzen
Ein Anfall kann durch eine kalte Türklinke, den Griff in den Kühlschrank oder einen kurzen Spaziergang im Winter ausgelöst werden.
Wie beheizbare Handschuhe Anfällen vorbeugen
Klassische Winterhandschuhe isolieren nur passiv – sie halten vorhandene Körperwärme, liefern aber keine externe Wärme. Bei bereits abgekühlten Händen reicht das nicht. Beheizbare Handschuhe heizen aktiv: Sie liefern konstante Wärme von 35–45 °C, unabhängig von der Außentemperatur – und verhindern so den Kältereiz, der den Anfall auslöst.
Was Raynaud-Patienten beim Kauf beachten sollten
- Einstiegsstufe nutzen: Stufe 1 (35 °C) reicht oft aus – ohne Überhitzungsrisiko
- Präventiv anlegen: Handschuhe anlegen, bevor die Finger weiß werden – nicht danach
- Weiches Innenfutter: Bei Raynaud ist die Haut empfindlich – keine harten Nähte
- Touchscreen-Kompatibilität: Handschuhe nicht ausziehen müssen, kein Kältereiz riskieren
Empfehlung
Die Gløde Handschuhe für Kälteempfindliche wurden speziell für Menschen mit Durchblutungsproblemen entwickelt: weiches Fleece-Innenfutter, 3 sanfte Heizstufen, einfache Bedienung auch mit steifen Fingern. Bis zu 6 Stunden Akkulaufzeit auf Stufe 1 decken einen vollen Alltagstag ab.
Ergänzend für kalte Füße: Gløde Heizsocken verhindern auch dort Vasokonstriktion durch Kältereize.
→ Hauptartikel dieser Serie: Beheizbare Kleidung bei Kälteempfindlichkeit – Rheuma, Raynaud & Arthritis
